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Lebensmittelzutat Maltodextrin: Eigenschaften und Nebenwirkungen

Viele Lebensmittel enthalten die Zutat Maltodextrin. Doch was ist Maltodextrin, welche Eigenschaften und gesundheitlichen Nebenwirkungen hat es?

Nährwertangaben [©Corinna Gissemann - Fotolia]

Ein Blick in die Zutatenliste zahlt sich bei fertigen Lebensmitteln aus – oft ist Maltodextrin enthalten

Bei vielen Lebensmitteln findet man Maltodextrin in der Zutatenliste. Betroffen sind Fertiggerichte und Packerlsuppen ebenso wie Chips, Süßwaren, Wurstwaren oder auch Kindernahrung.

Bei Maltodextrin handelt es sich um ein Lebensmittel aus Kohlenhydraten. Es wird durch biochemische Prozesse aus Stärke gewonnen und ist damit eine modifizierte Stärke. Lebensmittelrechtlich handelt es sich dabei um eine ganz normale Zutat und keinen Zusatzstoff.

Eigenschaften und Verwendungszweck

Maltodextrin hat einige ähnliche Eigenschaften wie Fett – beispielsweise ist es eine ähnliche Konsistenz wie Fett und es nimmt auch andere Aromen sehr gut auf. Jedoch besteht es aus Kohlenhydraten und hat damit deutlich weniger Kalorien als Fett (Fett: 9 kcal pro Gramm, Kohlenhydrate: 4 kcal pro Gramm). Maltodextrin kann daher in kalorienreduzierten Lebensmitteln als Fettersatz eingesetzt werden.

Darüber hinaus gibt es aber auch noch weitere Verwendungszwecke für Maltodextrin:

  • Als Fettersatz in Light-Produkten (kalorienreduzierte Lebensmittel).
  • Als günstiger, geschmacks-neutraler Füllstoff zum Strecken von Lebensmitteln.
  • Als Verdickungsmittel beispielsweise im Packerlsuppen.
  • Als Energieträger in Sportlernahrung und medizinischer Sondernahrung.
  • Als Trägersubstanz für flüchtige Stoffe wie Aromen, Vitamine und Gewürze.

Maltodextrin hat einen relativ hohen Glykämischen Index, hat daher eher negative Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und ist daher laut Ernährungskonzepten wie der LOGI-Methode eher zu vermeiden.

Nebenwirkung und gesundheitliche Beurteilung

Im Gegensatz zu vielen anderen Lebensmittel-Zusatzstoffen gilt Maltodextrin nach dem heutigen wissenschaftlichen Stand als gesundheitlich unbedenklich. Maltodextrin wird sogar in medizinischer Sonderernährung verwendet, die zur künstlichen Ernährung oder bei Untergewichtigen eingesetzt wird.

Bei Überempfindlichkeit, Unverträglichkeit oder der Einnahme zu großer Mengen kann es zu Aufstoßen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommen. In diesem Fall ist auf Maltodextrin zu verzichten, anhaltende Nebenwirkungen sind jedoch nicht bekannt.

Diabetiker sollten ebenfalls auf die Einnahme von Maltodextrin verzichten, weil Maltodextrin im Körper zu Glukose umgewandelt wird und dadurch der Blutzucker ansteigt.

Ob Maltodextrin glutenfrei ist oder nicht, hängt von der verwendeten Stärke ab. Matrodextrin aus Maisstärke ist glutenfrei, Matrodextrin aus Weizenstärke hingegen nicht. Im Zweifelsfall ist daher beim Hersteller nach dem Ursprung zu fragen.

Maltodextrin als Sporternährung und zum Bodybuilding

Maltrodextrin ist ein Zucker und damit ein guter Energielieferant. Im Gegensatz zu Dextrose bietet es im Rahmen der Sporternährung mehrere Vorteile:

  • Maltrodextrin wird langsamer resobiert als Dextrose und andere Kohlenhydrate – es eignet sich daher vor allem für Ausdauersport besser, weil der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt und nicht so schnell wieder abfällt.
  • Es hat eine geringe Osmolarität und bindet daher weniger Wasser an sich. Dadurch wird weniger Wasser in den Dünndarm transportiert, was es besser verträglich macht.
  • Maltrodextrin ist geschmacksneutral und wird daher nicht als unangenehm süß empfunden.

Im Sporthandel wird Maltodextrin meist in mehreren verschiedenen Formen vertrieben – besonders verbreitet sind dabei Maltodextrin 6, Maltodextrin 12 und Maltodextrin 19. Die Zahl gibt dabei das Verhältnis von kurzkettigen zu langkettigen Kohlenhydraten an. Maltodextrin 6 etnhält mehr langkettige Kohlenhydrate und ist daher mehr auf Ausdauer angelegt, Maltodextrin 19 ist eher kurzkettig und ähnlich wie gewöhnlicher Zucker.

2 Comments

  1. Persönlich verwende ich derzeit ein süssungsmittel das aus maltodextrin und ein wenig stevia besteht. Ein paar kalorien bei ähnlichem süssgeschmack lassen sich so auch einsparen.

  2. Danke für sie Info…
    Leider habe ich das Zeug auf der Zutaten Liste meines Tees gefunden….

    Es wunderte mich, das ich die neue Sorte nicht mit Stevia süßen musste, oder besser durfte- es schmeckte nicht.

    Ich Habs also nicht gesund Tee getrunken mit Süßstoff, sondern mir meinen Zuckerspiegel kontinuierlich hoch getrieben…. Klasse!!! 😬

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