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Machen Kohlenhydrate wirklich dick?

Kohlenhydrate werden oftmals als Dickmacher bezeichnet. Doch machen Kohlenhyrate wirklich dick oder werden sie zu Unrecht beschuldigt?  

Kohlenhydrate | Foto: M.studio - Fotolia.com

Brötchen und Gebäck – eine klassische Kohlenhydrate-Quelle

Kohlenhydrate haben mittlerweile den Ruf eines Dickmachers. Daraus resultiert eine Vielzahl von Diäten, bei denen nur wenige Kohlenhydrate gegessen werden (Low-Carb Ernährung).

Doch machen Kohlenhyrate wirklich dick?  Die Antwort auf diese Frage ist nicht einfach – denn tatsächlich ist dies sogar wissenschaftlich nicht unumstritten.

  • Viele Autoren und auch Wissenschafter raten von einem übermäßigen Kohlenhydrate-Konsum ab und empfehlen eine Reduktion. Kohlenhydrate steigern nachweislich den Blutzuckerspiegel und verursachen so Hunger. Dabei wird zumeist auf den glykämischen Index und die glykämische Last verwiesen. Außerdem gelten Kohlenhydrate nicht als essentiell, weil der Körper selbst Kohlenhydraten herstellen kann.
  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hingegen spricht in den Leitlinien zum Kohlenhydratkonsum von einer unberechtigten Verurteilung von Kohlenhydraten und empfielt weiterhin einen Kohlenhydrat-Anteil von ca. 50% des Energiebedarfs, weil der Körper ausreichend Kohlenhydrate benötigt. Kritiker bezeichnen diese Empfehlung hingegen als veraltet und werfen der DGE ein Naheverhältnis zur Getreide- und Brot-Industrie vor.

Die Frage, wie viele Kohlenhydrate optimal sind, ist momentan wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt. Zu berücksichtigen ist aber Folgendes:

  • Hochwertige Kohlenhydrate sind gegenüber minderwertigen Kohlenhydraten zu bevorzugen. Vollkornprodukte sind daher generell zu bevorzugen. Auch Kohlenhyrate aus Obst, Hülsenfrüchten und Kartoffeln gelten als empfehlenswert. Hunger verursachen hingegen industriell verarbeiteter Zucker und Weißbrot.
  • Generell ist eine ausgewogene Ernährung zu bevorzugen. Ein zu stark reduzierter Anteil an Kohlenhydraten führt zu einem hohen Anteil an Fett und Eiweiß. Fett hat jedoch noch mehr Kalorien als Kohlenhydrate. Und Eiweiß macht zwar satt, ein zu hoher Anteil ist aber u.a. für die Nieren schädlich.

3 Comments

  1. Hallo,

    wer abnehmen will sollte Sport treiben und ein Kcal Defizit erzielen. Gesunde unverarbeitete Lebensmittel wie Kartoffeln, Reis (Braun, Basmati), Haferflocken, Quinoa, Couscous können nicht dick machen.

    Da Sportler außerdem auf ihren Eiweis Bedarf/Konsum achten (1,5-2 Gramm /KG) werden die Carbs automatisch angepasst.

    MfG

  2. Tatsache ist, daß es keine Mangelerscheinung oder Erkrankung gibt, die auf zuwenig Kohlenhydratkonsum zurückzuführen ist, man braucht sie also nicht wirklich mit der Nahrung zuführen. Insofern sind die Richtlinien der DGE irreführend.
    Das Problem mit Vollkornprodukten ist, daß diese NOCH schädlicher als die “weiße” Variante für unseren Körper sind. Traurig, aber wahr. Die äußeren Schichten der Vollkörner beinhalten Anti-Fraßfeind-Strategien, die sich sehr ungünstig auf unsere Darmflora auswirken, den Darm perforieren und zum “Leaky-Gut-Syndrom” führen. außerdem geraten durch die krankhaft durchlässig gemachte Darmwand Viren und Parasiten in Bereiche unseres Organismus, zu denen ihnen bei gesundem Darm der Zutritt verwehrt ist… Adé, du liebes Vollkornbrot.

    • Hallo Maria,

      dazu sollte man auch anmerken, dass die “Leaky-Gut-Syndrom”-Theorie nicht bewiesen ist und von der Wissenschaft bisher stark angezweifelt wird. Die Befürworter sind – zumindest haben viele diesen Eindruck – eher an der Vermarktung ihrer Thesen als an seriöser Forschung interessiert.

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